Friedhof

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Der Friedhof von Skerbersdorf liegt ein wenig abseits östlich vom Ortskern mitten im Kiefernwalde. Er ist außerordentlich gut gepflegt, und in den Sommermonaten ruhen die Skerbersdorfer nach dem Gießen gerne auf der Bank unter den Schatten spendenden Linden aus.



Friedhofshalle


Friedhofshalle in Skerbersdorf


Den Friedhof gibt es erst seit 1826, wie ein Zitat aus der Schulchronik beweist:

Der hiesige Kirchhof wurde im Jahre 1826 angelegt; vordem wurden die Verstorbenen auf dem Muskauer Friedhofe bestattet. Die erste Beerdigung hier war die der unverehelichten Anna Radusch, die 2te die des Johannes Bistrosch, der bei der Hochzeitsfahrt seines Bruders erfahren worden war.



Im 2. Weltkrieg gefallene Skerbersdorfer

Viele Skerbersdorfer sind im 2. Weltkrieg gefallen und wurden, fern von der Heimat, in fremder Erde begraben.
Nur von wenigen ist die letzte Ruhestätte bekannt.
Mit der nachfolgenden (unvollständigen) Aufstellung soll ihrer gedacht werden:


Bistrosch, Arnold
Bistrosch, Herbert
Dutschke, Herrmann (vermißt)
Gloyna, Sieghard (vermißt)
Hipko,
Hottas, Werner (1941)
Höhne, Herbert
Kliemann, Richard
Kuhla, Hans (vermißt 1942)
Kuhla, Hubert (vermißt 1942)
Kupko, Heinz
Lisk, Friedrich (1939)
Milk, Arnold
Nakoinz, Reinhard
Nicko, Helmut (vermißt 1945)
Noack, Erich
Noack, Kurt
Radusch, Willi
Reinert, Alfred
Salomon, Hans
Stephan, Heinz
Stephan, Herbert
Stiller, Fritz
Werner, Oswald